Philipp Kutter, als Wädenswiler Stadtpräsident wollen Sie in den Nationalrat. Ist dieses Amt für Sie nicht eine Nummer zu gross?
Philipp Kutter: Im Gegenteil. Es gibt in Bern meiner Ansicht nach zu viele praxisferne Berufspolitiker. Als Stadtpräsident und Kantonsrat kenne ich die Sorgen und Nöte der Bevölkerung im Kanton Zürich. Und denen werde ich im Nationalrat Gehör verschaffen.
Bleiben Sie denn Stadtpräsident, wenn Sie gewählt werden?
Philipp Kutter: Ja sicher! Ich habe Freude an dieser Aufgabe, und die Ämter lassen sich gut kombinieren. Das Stadtpräsidium in Wädenswil ist ja ein Halbamt. Es gibt übrigens einige vergleichbare Beispiele. Walter Bosshard, langjähriger Gemeindepräsident in Horgen, war parallel dazu FDP-Nationalrat. Als Kantonsrat hingegen würde ich zurücktreten.
Was reizt Sie eigentlich an der Politik? Es ist doch eher eine trockene Materie.
Philipp Kutter: Gerade als Stadtpräsident von Wädenswil erlebe ich, dass Politik alles andere als langweilig sein kann. Wenn es darum geht, Menschen in schwierigen Situationen zu helfen oder für unsere Kinder gute Perspektiven für die Zukunft zu erarbeiten, dann ist Politik mitunter das schönste auf der Welt.
Warum sollte gerade ich Sie wählen?
Philipp Kutter: Wählen Sie mich, wenn Sie meine politische Einstellung teilen. Ich will Familien finanziell entlasten, Jungen mit Bildung eine Zukunft geben und die knappen Güter Boden und Energie effizient nutzen.